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Berühmte Augenbrauen: Promis, die den Stil ihrer Zeit geprägt haben

Stand: November 2026 · 5 Min. Lesezeit · So arbeiten wir

Inhalt dieser Seite
  1. Berühmte Augenbrauen nach Jahrzehnt
  2. Die Ikonen im Einzelnen
  3. Was du aus den Promi-Brauen lernen kannst
  4. Häufige Fragen

Kurz gesagt

Promi-Augenbrauen zeigen, wie schnell sich das Schönheitsideal dreht: dünn in den 1920ern und 1930ern, voll mit Audrey Hepburn und Brooke Shields, wieder extrem schmal mit den 1990ern und ab etwa 2012 kräftig mit Cara Delevingne. Am dauerhaftesten wirkten dabei oft Brauen, die zur Persönlichkeit passten, wie bei Frida Kahlo. Viele Anekdoten sind allerdings schlecht belegt, deshalb steht hier dazu, wie sicher sie sind.

Promibrauen sind mehr als Klatsch. Sie sind die sichtbarste Spur eines Moderads, das sich alle zehn bis zwanzig Jahre dreht. Für dich hat das einen praktischen Nutzen: Wer versteht, wie vergänglich jeder Trend ist, zupft weniger voreilig. Und die Moden der Vergangenheit zeigen, was dauerhaft Folgen hatte.

Berühmte Augenbrauen nach Jahrzehnt

Die Tabelle folgt einer Stilchronik aus der Beauty-Branche. Solche Chroniken vereinfachen, und nicht jede Einzelheit ist historisch gesichert. Als grobe Orientierung taugen sie trotzdem.

ZeitStilNameMode dahinter
1920erDünn, nach unten gebogenClara BowStummfilm, Ausdruck auf der Leinwand
1930erRund, hoher BogenMarlene DietrichGezupfte oder rasierte, neu gezeichnete Brauen
1940erVoller, aber geformtKatharine HepburnNatürlicher in der Kriegszeit
1950erHoch gewölbt, dunkel betontMarilyn MonroeNachziehen mit dem Stift
1960erRund und dünn oder natürlich vollTwiggy, Audrey HepburnFokus auf das Augen-Make-up
1970erZwei LagerDonna Summer, Ali MacGrawDisco gegen Hippie-Natürlichkeit
1980erBuschig und vollBrooke ShieldsNatürlich dichte Brauen als Ideal
1990erSchmal, flacher BogenKate MossViele Frauen zupften zu stark
2000erSehr schmal, fast kantigKein einzelnes GesichtRückkehr zu mehr Fülle
2010erKräftig, gepflegtCara DelevingneStifte, Puder und Pomaden boomen

Die ausführliche Entwicklung findest du in der Geschichte der Brauenmode, die aktuelle Lage bei den Brauentrends.

Die Ikonen im Einzelnen

Clara Bow

Das „It-Girl“ der 1920er steht für dünne, nach unten laufende Brauen. Beauty-Medien berichten, dass Stars dieser Zeit ihre Brauen rasierten und mit Theaterfarbe neu zeichneten, um auf der Leinwand mehr Ausdruck zu haben. Warum der frühe Film die Brauen so verändert hat, erklärt der Beitrag zu Augenbrauen im Film.

Marlene Dietrich

Dietrich soll ihre Brauen abrasiert und als runden Bogen knapp über der natürlichen Linie neu gezeichnet haben. Das wird oft wiederholt, ist aber eine Anekdote aus Beauty-Quellen und kein geprüfter Beleg. Was man dazu weiß, steht bei Marlene Dietrich und ihre Augenbrauen.

Hoch gewölbte Form, wie sie viele Filmstars der 1930er bis 1950er trugen.
Hoch gewölbte Form, wie sie viele Filmstars der 1930er bis 1950er trugen.

Frida Kahlo

Bei Kahlo ist die Braue kein Trend, sondern ein Statement. In ihren Selbstbildnissen betont sie die fast zusammengewachsene Linie bewusst. Bei ihr lohnt die genaue Lektüre, weil das Bild und die Wirklichkeit nicht ganz deckungsgleich sind: mehr bei Frida Kahlos Brauen. Biologisch steckt dahinter die Monobraue, an der nichts Ungewöhnliches ist.

Audrey Hepburn

In einem Jahrzehnt, das oft dünne Brauen trug, stand Hepburn für volle, kräftige Brauen. Laut der Stilchronik regte sie damit viele Frauen an, ihre Brauen nachzuziehen. Ihr Beispiel zeigt, dass eine Ikone auch gegen den Trend wirken kann.

Sophia Loren

Auch über Loren wird berichtet, sie habe die Brauen abrasiert und mit feinen, kurzen Strichen neu gezeichnet. Die Technik ähnelt dem, was heute als Härchenzeichnung bekannt ist. Das ist eine typische Beauty-Anekdote, deshalb mit Vorsicht zu lesen.

Brooke Shields

In den 1980ern wurde sie zum Sinnbild voller, natürlich wirkender Brauen. Ihr Gesicht steht bis heute für die Idee, dass Brauen nicht schmal sein müssen.

Kate Moss

Sie gilt als Gesicht der schmalen 1990er-Brauen. Der Trend hatte Folgen: Viele zupften damals stark, und nicht alle Brauen kamen vollständig zurück.

Cara Delevingne

Ab etwa 2012 prägte sie mit ihrer Modelkarriere die „Bold Brows“: kräftig, gepflegt, ausgeprägter Bogen. Der Effekt reichte bis in den Handel, denn Stifte, Puder und Pomaden gehörten plötzlich zur Grundausstattung.

Gerade, kräftige Formen sind eine Gegenbewegung zum hohen Bogen früherer Jahrzehnte.
Gerade, kräftige Formen sind eine Gegenbewegung zum hohen Bogen früherer Jahrzehnte.

Was du aus den Promi-Brauen lernen kannst

Aus hundert Jahren Brauenmode lassen sich ein paar nüchterne Regeln ableiten.

MusterWas daraus folgt
Der Trend dreht sich immer wiederEntferne nichts dauerhaft für einen Trend
Dünne Phasen hinterlassen SpurenVorsichtig zupfen, Haare wachsen nicht immer vollständig nach
Auffällige Brauen brauchen HaltungStarke Formen wirken nur, wenn sie zu dir passen
Schminken ist reversibelNeue Looks erst mit Stift oder Puder testen

Erst malen, dann zupfen

Willst du eine Promi-Form übernehmen? Zeichne sie eine Woche lang mit dem Stift nach. Erst wenn sie dir gefällt, zupfst du. Hilfe bei der Grundform bieten die Übersicht der Augenbrauenformen und der Brauenform-Finder.

Falls ein Trend bei dir schon Spuren hinterlassen hat: Der Plan für zu viel gezupfte Brauen zeigt, wie du vorgehst.

Häufige Fragen

Wer hat die berühmtesten Augenbrauen der Welt?

Das ist Ansichtssache. Häufig genannt werden Frida Kahlo, Audrey Hepburn, Marlene Dietrich, Brooke Shields und Cara Delevingne, weil sie jeweils eine Zeit oder eine Idee von Schönheit verkörpern.

Warum waren Augenbrauen früher so dünn?

In den 1920ern und 1930ern prägten Film und Mode den Look, und neu gezeichnete Bögen wirkten auf der Leinwand ausdrucksstark. In den 1990ern brachten Laufsteg und Stars den schmalen Stil zurück.

Wer hat den Trend zu dicken Brauen ausgelöst?

Für die 1980er steht vor allem Brooke Shields, für die 2010er Cara Delevingne. Trends haben aber nie nur eine Ursache, die Namen sind Sinnbilder.

Haben Promis alle Permanent Make-up an den Brauen?

Das lässt sich nicht pauschal sagen und ist bei den meisten nicht öffentlich bekannt. Behauptungen darüber sind ohne eigene Aussage der Person reine Vermutung.

Quellen

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